Land mit Zukunft Veranstaltung am 22.7.2015 in der Stadthalle

    Land mit Zukunft Veranstaltung am 22.7.2015 in der Stadthalle

    Ich habe mein Statement vom 22. 7. 2015 zu Beginn der Veranstaltung nochmal leicht korrigiert und überarbeitet.

    Leider wurden mein Statement nicht ganz richtig von der HNA wiedergegeben. Die Kritik ging nicht gegen die Veranstaltung sondern sollte aufzeigen, warum viele Bürger enttäuscht sind und sich von Homberg abwenden und an Homberg nicht mehr interessiert sind. Denn 2008 war die Stadthalle bei einer vergleichbaren Veranstaltung überfüllt.
    Darum möchte ich hier mein Manuskript veröffentlichen. Da ich frei gesprochen habe, ist der Wortlaut nicht identisch mit meinen Ausführungen, doch der Sinn und Inhalt sind der gleiche.

    "Sie fragen ob wir Ideen für Homberg haben.
    Seit zwei Jahrzehnten finden solche Ideensammlungen in Homberg statt. Es dürfte daher meine 15 Veranstaltung sein, in der Ideen gesammelt werden.
    Aber was ist auch den schon gesammelten Ideen geworden?
    Nichts?
    Die Mehrheitsparteien haben Ihre, nicht die Ideen der Bürger umgesetzt und haben einen immer noch nicht bekannten Schuldenberg angehäuft, den der Bürger nun langsam über Steuererhöhungen und Einschränkungen zu spüren bekommt. Allein Die Negativmeldungen in Homberg, die sehr oft diesen Fehlentscheidungen geschuldet sind, machen die kritischen Bürger, in Homberg als Heinis bezeichnet, zum Wutbürger.
    Voraussetzungen für die Zukunft.
    Offenheit, Gerechtigkeit und Realitätssinn
    Unter Offenheit meine ich auch Offenlage der Gesamtschulden, daran bemisst sich dann auch was wir uns noch wirklich leisten können. Ich fordere mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen .
    Was erwartet uns zukünftig an Steuererhöhungen? Diese Frage ist für Investoren und Häuslerkäufer oder -suchende entscheidend. Keiner will in ein paar Jahren böse Überraschungen erleben. Ein junger werdender Vater sagte mir, er werde sich außerhalb von Homberg niederlassen, um in Homberg in Zukunft aufgrund der unbekannten Schuldensituation keine Überraschungen hinsichtlich Steuern zu erleben. Homberg biete keine Planungssicherheit.
    Wünschen können wir uns ja vieles. Die Politik tut sich nämlich schwer damit manche Wünsche abzulehnen, dann werden meist Arbeitskreise gebildet etc.
    Gerechtigkeit, damit meine ich im wahrsten Sinne gleiches Recht für Alle. Und Entscheidung der noch offenen Gerichtsverfahren.
    Ein lapidares Beispiel: Einhaltung der Verkehrsregelung durch Jedermann. Es gibt zu viele Sonderrechte nicht nur im Rahmen des Verhaltens im Straßenverkehr.
    Ich fordere mehr Transparenz bei Entscheidungen.
    Realitätssinn:
    Ich erwarte Berechenbarkeit auch in der Stadtentwicklung und keinen Eiertanz mal Und ein Ziel muss auch zielstrebig umgesetzt und alle Maßnahmen müssen auf dies Ziel ausgerichtet und abgestimmt werden. Man muss nicht Wünsche fördern, die wir uns aus Kostengründen nicht mehr leisten können.
    Ich wünsche mir eine strategische Stadtentwicklung, die auch umgesetzt wird.
    Das Vertrauen ist zerstört und noch nicht aufgebaut worden. Insofern halte ich mich mit Vorschlägen zurück. Erst wenn ich Vertrauen in die poltische Führung habe, habe ich auch keine Angst mehr vor dem demographischen Wandel und ich kann wieder gerne in Homberg leben und mich wohl fühlen.
    Wenn ich nicht Homberg lieben würde und hier verwurzelt wäre, ich hätte schon längst meinen Koffer gepackt aus den genannten Gründen."
    Meine Ausführungen stellen kein Nörgeln und kein Gemecker dar, sondern sind eine Analyse der Gründe, warum man sich nicht für Homberg entscheidet.