Fehlende Information für Bürger und Stadtverordnete

    Fehlende Information für Bürger und Stadtverordnete

    am Beispiel der für den 11. Dezember 2014 geplanten Sitzung:

    Bei den jeweiligen Tagesordnungspunkten finden sich nur unvollständige Informationen.
    Erst die "Erläuterungen" eröffnen den Blick auf den ganzen Inhalt.

    Wo können die Bürger, außer im Internet, die Erläuterungen einsehen?

    Leider wird auch dabei manches verschwiegen.

    z. B. das es nicht nur um die Flächen der Fa. Rockensüß geht, sondern auch um RODI.
    Dass man Parkplätze bauen will um die Innenstadt zu vitalisieren.
    Parkplätze? Ach ja, die Arbeitsagentur wirft ja ihre Schatten voraus.
    Die kriegen die am Busbahnhof "geschenkt" und die Stadt legt dann kostenpflichtig als Ersatz Neue an.

    Ursachen für Baukostenüberschreitungen werden nicht genannt, man soll einfach das Geld nachträglich freigeben.
    Während man unter dem Rettungsschirm "lebt" und man versucht 1 Million einzusparen sind solche Überschreitung nicht nur Gift - was man seitens des Magistrates vorschlägt ist non obsolet:
    Man will 330 000 € in den Haushalt 2015 verschieben !
    Wie bitte soll das denn funktionieren?
    Wo soll denn in 2015 das Geld herkommen???
    Sehr geehrter Herr Schönemann,

    sie sagen es selber schon ganz richtig, dass erst die Erläuterungen den Blick auf den ganzen Inhalt eröffnen. Und diese Erläuterungen sind für jeden/jede im Internet herunterladbar. Die Stadtverordneten erhalten mit der Einladung zur Stadtverordnetensitzung auch die Erläuterungen per Post oder Kurier zugestellt. Verschwiegen wird dabei nichts. Ich würde auch darum bitten, Inhalte sachlich zu diskutieren, ohne irgendetwas unbewiesen in den Raum zu stellen. Sicherlich sind politische Diskussionen über anstehende Projekte nicht immer spannungsfrei und einfach zu führen, zumal wir uns unter dem Rettungsschirm befinden. Jedoch sollten wir allen am Entscheidungsprozess Beteiligten positiv gegenüber stehen und ihnen die Möglichkeit geben, Lösungsansätze und Lösungswege zu diskutieren und dann auch politisch umzusetzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Dittmer
    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Dittmer
    Magistrat der Kreisstadt Homberg (Efze)
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Rathausgasse 1
    34576 Homberg (Efze)
    Tel.: (05681) 994-126
    Fax.: (05681) 994-225
    Email: uwe.dittmer@homberg-efze.de
    Internet: homberg-efze.eu
    "Verschwiegen wird dabei nichts. Ich würde auch darum bitten, Inhalte sachlich zu diskutieren, ohne irgendetwas unbewiesen in den Raum zu stellen"


    Meine Frage lautete:
    Wie, außer im Internet, können sich Bürger informieren?

    Wenn man die TOP betrachtet, die ja meines Wissens nach in der Presse kommuniziert werden, nicht jedoch die Erläuterungen dazu, kann man schon den Eindruck gewinnen, es werde etwas "verschwiegen".

    Im Falle "Rockensüß" wird die Firma RODI nicht erwähnt. Noch nicht einmal mit dem Zusatz "und andere".
    Wesentliche Inhalte sind nicht sichtbar wie Grundstückstausch, Kosten, Planungen.

    Im Falle der Kostenüberschreitungen fehlen jegliche Hinweise auf die Ursachen, sowohl dem Bürger als auch den Stadtverordneten gegenüber.
    usw.

    Wo also liegen die Erläuterungen aus und wo wird der Bürger darauf hingewiesen?

    Sollte ich da etwas übersehen haben, bedaure ich das sehr.
    Ich bitte ich um Informationen und nehme selbstverständlich meine Aussagen dann zurück.

    Zu meiner, möglicherweise etwas provokant klingenden Feststellung.
    Es liegt an der Verwaltung und dem Magistrat ausreichend Öffentlichkeit herzustellen und sich von der Vergangenheit durch Besserungen zu distanzieren. Damit ist ja der Herr Dr. Ritz angetreten.
    Was Beweise anbetrifft:
    Unvollständige und nicht allen Bürgern jederzeit bekanntgegebene und einsehbare Fakten sprechen für sich.

    Bleibt noch etwas zum Schluss:
    Lieber eine offene und manchmal auch heftige Diskussion, als das ewige nur " nutzt eh nichts, es ändert doch nichts, ist sinnlos" von Bürgern zu hören.
    Manch einer mag sich durch die Anmeldepflicht im forum auch zurückhalten was seine Meinung anbetrifft.
    Viele sind Arbeitnehmer oder sonst wie eingebundene Menschen denen es schadet, wenn sie ihre Meinung für alle sichtbar darlegen.



    Dergruppendruckin einer Kleinstadt ist groß!